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Wer wird Nachfolger von Raeto Raffainer?

Nachfolger gesucht – übernimmt Martin Plüss?

Schade, dass Raeto Raffainer Swiss Ice Hockey verlässt. Der Nachfolger könnte jedoch ein Ex-Spieler sein. Ist dies Martin Plüss?

Die Medienmitteilung des HC Davos war nüchtern und sachlich. Raeto Raffainer wird als Sportchef den HC Davos übernehmen. Dabei dürfte dem neuen Sportchef die Arbeit nicht ausgehen. Als erstes dürfte für Raffainer der Trainer die wichtigste Personalia sein.

Für den Verband ist die Nachricht des Abganges des international angesehenen „Director National Teams“ ein schwerer Schlag. Begonnen hat Raffainer als Grünschnabel, gehen wird er als ein Macher, der auch die Ärmel hochkrempelt, mit anpackt und seine Vision umsetzt.

Im Interview mit dem Fernsehsender „MySports“ betont der Engadiner, dass er Swiss Ice Hockey auch an der kommenden Weltmeisterschaft in der Slowakei vertreten werden. Dort, so Raffeiner, stehe die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2022 in Peking auf dem Programm. Dies sei für ihn sehr wichtig. Damit der Verband die Zukunft und die Spiele in Ruhe planen könnten.

„Der Verband tut gut daran, Raffainer nicht vorher frei zu stellen – wie dies bei Florian Kohler der Fall war

Urs Berger, CEO Eishockeywwelt.com

Dies könnte dennoch der Fall sein. Den Swiss Ice Hockey hat bereits beim ehemaligen CEO Florian Kohler beweisen, dass der Verwaltungsrat schnell entscheidet und die entsprechenden Mitarbeiter zackig frei stellt. Bei Raeto Raffainer tut der Verband gut daran, dies nicht zu tun. Besser ist es, wenn sich die Verantwortlichen Zeit lassen und Raffainer das nötige Vertrauen aussprechen und ihn mit der Planung der kommenden internationalen Saison betrauen. Dies ist nicht nur für den >Verband wichtig, sondern auch für den Nachfolger des Engadiners.

Wer aber soll den nun freien Posten übernehmen? Am besten wäre es, wenn dies wieder ein junger dynamischer ehemalige Spieler wäre. Dabei denke ich an Lars Leuenberger. Der ehemalige Meistertrainer des SC Bern besitzt ausgezeichnete Beziehungen im Schweizer Eishockey, kann auf eine interessante Karriere als Spieler zurückblicken und gilt als eine integre Persönlichkeit.

Auch mit Martin Plüss würde der Verband gewinnen. Der ehemalige Captain der Berner und sechsfacher Schweizer Meister kann als Nachfolger von Raffainer eine interessante Alternative sein. Der Ur-Klotener kennt das Schweizer Eishockey und ist in Schweden ebenfalls Meister geworden. Plüss gilt als stiller Arbeiter im Hintergrund und versteht es, seine Ideen einzubringen und ruhig umzusetzen.

Der Nachfolger soll ein Schweizer sein, gut vernetzt und ein Macher. Lars Leuenberger oder Martin Plüss wären solche Persönlichkeiten!

Urs Berger, CEO Eishockeywelt.com

Für Raeto Raffainer sind diese Gedankenspiele nicht mehr als eine Randbemerkung. Die Nachfolge dürfte für den Engadiner keine Rolle spielen. Für ihn wird ab dem ersten Oktober der HC Davos zählen. Dort wird für ihn viel Arbeit warten. Dass er diese Herausforderung annimmt und den Traditionsklub in die Zukunft führen kann, steht fest. Offen ist aber, ob dies in der National League oder in der Swiss League sein wird. Ich hoffe auf das Erstere.

Bildquelle:sihf.ch

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