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Marco Lehmann konnte zwei Mal treffen. Dennoch reichte es für die Schweizer nicht,

Historisches Spiel bei Schweizer Niederlage

Die U20-Nationalmannschaft der Schweiz begeisterte in der Nacht auf Heute. Dennoch unterlagen die Junioren gegen Russland mit 4:7.

Die Schweiz startet hervorragen in das letzte Gruppenspiel gegen Russland. Nach zehn Minuten führten die Eidgenossen bereits mit 2:0. Und dies gegen Turnierfavorit Russland. Die Russen, so schien es zu Beginn des Spieles, waren wohl mit den Gedanken noch beim Vorbereitungsspiel in welchem sie die Schweizer problemlos mit 4:1 bezwingen konnten.

Noch vor dem Ende des ersten Drittels konnten die Russen dan Anschlusstreffer erzielen. Dies nach einem Fehler in der Verteidigung der Schweizer,

In der 26. Minute konnte Marco Lehmann wieder den alten zwei Tore Vorsprung herstellen. Lehman versenkte die Scheibe ohne Probleme im Tor der Russen.

Sven Leuenberger hat noch nie zwei Penaltys in der gleichen SZene gesehen. Wie so viele nicht,
Sven Leuenberger hat noch nie zwei Penaltys in der gleichen SZene gesehen. Wie so viele nicht,

Die Russen schlugen aber in der Person von Dmitri Samorukov zu. Der Russe verkürzte wieder auf den alten ein Tore Rückstand, Und nur wenig später war der Ausgleich Tatsache. Grigori Denisenko schaffte in der 32. Minute den Ausgleich.

Fünf Minuten vor Ende des zweiten Drittels wurde das Spiel wilder und offener. Beide Teams verliess die Disziplin.

Zuerst musste der Russe Dmitri Samorukov in der 32. Minute auf die Strafbank. Dann folgte der Schweizer Sandro Schmid.

Dies war aber noch nicht alles. Kaum von der Strafbank zurück, musste Dmitri Samorukov den Schweizer Marco Lehmann zwei Mal hintereinander stoppen. Im gleichen Spielzug!

Dies hatte zur Folge, dass Lehman gleich zwei Penaltys schiessen konnte. Doch beide verschoss der junge Klotener.

Die Szene zu den beiden Penaltys

Zwei Penaltys in einer Sequenz hat es wohl im Eishockey noch nie gegeben. Daher erstaunt nicht, dass die Diskussionen um diese beiden Penaltys in der Pause los ging, Die Schiedsrichter hatten Regeltechnisch richtig entschieden. Beide Fouls des Russen waren gerechtfertigt und richtig gesehen,

Doch nicht genug damit, 90 Sekunden spöter musste Ivan Muranov unter die Dusche. Dies wegen eines Stockendstichs in das Gemächte des Schweizer Verteidigers. Fairer Weise muss man auch sagen, dass der Schweizer nicht unschuldig war, setzte er doch einen „sanften“ Stockschlag auf den Hintern des Russen ab.

Im letzen Drittel war dann bei den Schweizern die Luft etwas draussen. Und dafür zollten sie Tribut. Sie trafen zwar noch einmal, doch zu mehr als Resultatskosmetik reichte es nicht mehr., Dass am Ende Russland mit 7:4 gewann, ist wohl auch der Müdigkeit der Schweizer zu zu schreiben. Dies bestreitet Trainer Wohlwend jedoch. „Das war nicht die Auswirkungen der Müdigkeit. 0.0. Wir machten einfach den einen oder anderen individuellen Fehler zu viel. Und dies nutzte der Gegner aus,

Der letze Treffer der Partie.

Nach dem Spiel meinte Sven Leuenberger gegenüber eishockeywelt, dass er noch selten ein solch verrücktes Spiel erlebt habe. Und definitiv noch nie eines mit zwei Penaltys in einer Szene.

Auf die Frage, wie er das Spiel weiter einschätze, meinte der Zuger Junior:“ Es wäre für uns sicher mehr drinn gelegen. Wir hatten die >Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden, Doch mit dummen Fehlern welche zu Strafen geführt haben, haben wir uns selber aus dem Spiel genommen. Die Russen gewannen vielleicht mit zwei bis drei Toren zu hoch.“

Nun können die Schweizer einen Tag ausruhen und am Neujahrstag nach Victoria übersiedeln. Auf wen die Schweizer auf Vancouver Island treffen ist noch offen. Die Insel kennen die Schweizer jedoch. In Victoria bestritten sie das erste Testspiel gegen Kanada. Und noch etwas hat die Insel mit der Schweiz (fast) gleich. Sie ist zirka 35`000 Quadratkilometer gross. Und damit ein wenig kleiner als die Gesamte Schweiz. Die Schweiz hat eine Fläche von etwas mehr als 41`000 Quadratkilometer. Vom einem zum anderen Punkt quer über die Insel dauert die Reise genau so lange wie für Genf Servette die Reise nach Davos. Über sieben Stunden, Gut, dass die Schweizer in Victoria spielen. Victoria liegt „nur“ zirka vier Stunden von Vancouver entfernt und ist damit am nächsten gelegen.

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